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Führer durch das Heiligtum der Königin des Friedens Medjugorje

Date: 27. März 2004
„Wir, die Bischöfe, haben nach dreijährigen Studien seitens der Kommission, Medjugorje als Ort des Gebetes und als marianisches Heiligtum anerkannt. Das bedeutet, dass wir nicht dagegen sind, dass man als Pilger nach Medjugorje kommt, um dort die Muttergottes in Übereinstimmung mit der Lehre und dem Glauben der ganzen Kirche zu verehren.“

Seine Eminenz Kardinal Dr. Franjo Kuharić, Erzbischof von Zagreb

(Glas Koncila, 15. August 1993)

Die Pfarrgemeinde von Medjugorje und Die Erscheinungen der Muttergottes

Die Pfarrgemeinde von Medjugorje

Die Pfarrgemeinde von Medjugorje befindet sich in der Herzegowina, 25km südwestlich von Mostar. Medjugorje (der Name ist slawischen Ursprungs und bedeutet: Ort zwischen zwei Bergen) umfasst die Dörfer Bijakovići, Vionica, Miletina und Šurmanci und bildet eine römisch-katholische Pfarrgemeinde, in der heute (im Jahr 2002) ca. 4000 Einwohner leben. Die pastorale Betreuung obliegt den Priestern der herzegowinischen Franziskaner-Provinz von Mariä Himmelfahrt.

Die ganze Region ist von Kroaten besiedelt, die vor 13 Jahrhunderten christianisiert wurden. Das Dorf wird 1559 zum ersten Mal in der Geschichte erwähnt. Die heutige Pfarrei wurde 1892 gegründet und dem hl. Jakobus dem Apostel und Beschützer der Pilger gewidmet.

Bis zum 24. Juni 1981 existierte Medjugorje wie alle anderen kleinen Dörfer dieser Region: Die Menschen bearbeiteten ihre Felder, pflanzten Tabak und Weingärten an, produzierten Wein und Gemüse, und konnten ihren Familien so ein spärliches Auskommen sichern. Aus sozialpolitischen Gründen emigrierten viele in die Neue Welt, in westeuropäische Länder und auch in größere Städte Bosniens u. Herzegowinas und Kroatiens.

Die Erscheinungen der Muttergottes

In 1981 als die Erscheinungen begannen, änderte sich das Leben der Pfarrgemeinde: Die Muttergottes wählte als Ihre Zeugen und Mitarbeiter nicht nur sechs Seher, sondern die ganze Pfarrei und ihre Pilger. Das wurde in der folgenden Botschaft besonders betont:

«„Ich habe diese Pfarrei auf besondere Weise auserwählt und möchte sie führen.“»

Am 24. Juni 1981 ca. um 18 Uhr, sahen sechs junge Menschen – Ivanka Ivanković, Mirjana Dragićević, Vicka Ivanković, Ivan Dragićević, Ivan Ivanković und Milka Pavlović – auf dem Hügel Crnica, einige hundert Meter über dem Weiler Podbrdo, eine junge Frau mit einem Kind in Ihren Armen, die ihnen mit Ihrer Hand ein Zeichen gab, näher zu kommen. Erstaunt und erschrocken, näherten sie sich Ihr nicht.

Am nächsten Tag, dem 25. Juni 1981 zur selben Zeit, fühlten sich vier der Kinder – Ivanka Ivanković, Mirjana Dragićević, Vicka Ivanković und Ivan Dragićević – stark zu demselben Ort hingezogen, an dem sie am Vortag die Person gesehen hatten, die sie als die Muttergottes erkannt hatten. Marija Pavlović und Jakov Čolo schlossen sich ihnen an. So war die Gruppe der Seher von Medjugorje geformt. Sie beteten und sprachen mit der Muttergottes. Deshalb wird der 25. Juni als der Jahrestag der Erscheinungen gefeiert. Nach dem Zeugnis der Seher, hatten sie von dem Tag an tägliche Erscheinungen, zusammen oder getrennt, wo immer sie waren. Milka Pavlović und Ivan Ivanković haben die Muttergottes nie wieder gesehen.

Am dritten Tag der Erscheinungen, am 26. Juni 1981, rief die Muttergottes zum ersten Mal mit den folgenden Worten zum Frieden auf:

Friede, Friede, Friede – und nur Friede! Zwischen Gott und den Menschen soll wieder Friede sein! Friede soll unter den Menschen sein!“

Angezogen durch die Erscheinungen der Muttergottes und Ihre Botschaften, begannen - zuerst die Pfarreimitglieder, dann Menschen anderer Dörfer und dann aus der ganzen Welt – sich zu sammeln und zu beten.

Die Belästigung der Seher, deren Eltern und Verwandten, der Pfarreimitglieder, der Priester und sogar der Pilger begann kurz nach dem Beginn der Erscheinungen. Die Seher wurden von der Polizei vernommen und von Psychiatern untersucht, aber immer wurde festgestellt, dass sie gesund waren. In den folgenden Jahren wurden weitere Untersuchungen vorgenommen, die zum selben Ergebnis kamen.

P. Jozo Zovko, der Pfarrer von Medjugorje zu der Zeit, wurde eineinhalb Monate nach der ersten Erscheinung eingesperrt. Trotz seiner Unschuld wurde er von einem kommunistischen Gericht zu drei Jahren Gefängnis verurteilt.

Dank der Erscheinungen der Muttergottes, wurde Medjugorje – ein einfaches Dorf einer Pfarrei – ein Versammlungsort für eine enorme Masse von Pilgern aus der ganzen Welt (in den ersten 20 Jahren, mehr als 20 Millionen) und eines der größten Gebetszentren der Welt, vergleichbar mit Lourdes und Fatima. Unzählige Zeugen sagen, dass sie an diesem Ort den Glauben und Frieden gefunden haben.

Nach den übereinstimmenden Zeugnissen der Seher gibt ihnen die Muttergottes Botschaften, um sie an die Pfarrei und an die Welt weiterzugeben. Die Hauptbotschaften sind: FRIEDE, GLAUBE, UMKEHR, GEBET und FASTEN. Die Pfarreimitglieder und die Pilger sind aufgerufen, zuerst Zeugen der Erscheinungen der Muttergottes und Ihrer Botschaften zu werden und dann - gemeinsam mit den Sehern - mit Ihr an der Verwirklichung des Planes der Umkehr der Welt und der Versöhnung mit Gott mitzuarbeiten.

Ende 1982, hatten zwei 10jährige Mädchen – Jelena und Marijana Vasilj - Eingebungen der Muttergottes durch inneres Reden (locutio cordis). Durch deren Gebetsgruppe gab die Muttergottes Ratschläge für die Gebetsbewegung, die sich gleich zu Beginn der Erscheinungen formierte.

Die Botschaften der Muttergottes, die in Medjugorje gegeben werden, bilden eine spezielle Schule des Friedens, des Gebetes and der Liebe.

 

 


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