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Bischöfe und Erzbischöfe in Medjugorje und über Medjugorje

Date: 5. September 2006
Category: Die Hirten der Kirche , Medjugorje in der Kirche

Bischöfe in Medjugorje und über Medjugorje - X

Die Diamantene Messe des Resignierten Erzbischofs von Split, Mgr. Frane Franic

Im vergangenen Dezember 1996 hat der ehemalige Erzbischof von Split, Mgr. Frane Franic seine diamantene Messe, beziehungsweise sein 60jähriges Priesterjubiläum, gefeiert. In der völlig überfüllten Kathedrale von Split waren der päpstliche Nuntius in Kroatien, Giulio Einaudi anwesend, Kardinal Franjo Kuharic, der jetzige Erzbischof von Split Mgr. Ante Juric, der Delegierte des Präsidenten der Republik Kroatien, einige kroatische Bischöfe sowie zahlreiche Priester und Ordensschwestern.

Kirchliche und staatliche Persönlichkeiten sprachen über das Leben und Werk dieses mutigen Zeugen des Glaubens zur Zeit der kommunistischen Herrschaft und Unterdrückung. Dr. Jure Radic, Vizepräsident der kroatischen Regierung und Delegierter des Präsidenten der Republik, Don Dante - italienischer Priester und Dr. fra Ljudevit Rupcic betonten "die besonderen Verdienste des Mgr. Franic, dem wagemütigen Zeugen, der die Geschehnisse von Medjugorje als Fingerzeig Gottes erkannte und sich für sie einsetzte. Sein Mut war Ursache dafür, daß man ihn anfeindete, aber Mgr. Franic ist, wie auch in allen anderen Situationen, dem Ruf seines Gewissens und seiner Überzeugung gefolgt". Sein mutiges Zeugnis half vielen, die Geschehnisse von Medjugorje anzuerkennen, die ihnen den Weg zur Bekehrung und zum Frieden öffneten.

Der Erzbischof Franic, dankte allen und nahm selbst auch diese Gelegenheit wahr, um seinen Glauben an die Friedenskönigin von Medjugorje zu bezeugen. Die Anwesenden haben, begeistert sein Zeugnis angenommen mit großem Beifall seine Worte begrüßt. Unter anderem sagte er: "Jeder Priester soll drei Stunden täglich beten, jeder Bischof vier, und Bischöfe im Ruhestand fünf Stunden. Ich habe in Medjugorje bei der Friedenskönigin gelernt zu beten. Ich danke Gott dafür, daß ich die Entwicklung der mystischen Theologie und der mystischen Erscheinungen, besonders der von Medjugorje, miterleben konnte. Ich erkenne die Wahrhaftigkeit der Botschaften Marias in Medjugorje an."

Der Besuch des Bischofs von Uganda

Immer öfter begegnen wir in Medjugorje Bischöfen, die als Pilger in dieses Heiligtum kommen. Kürzlich war Bischof John Baptist Odama, Leiter der jüngsten Diözese von Uganda und selbst erst seit ein paar Monaten Bischof, für eine Woche hier im marianischen Heiligtum. Wir geben wider, was er uns während seines Aufenthaltes mitgeteilt hat:

"Das erste Mal hörte ich von den hiesigen Geschehnissen im Jahre 1990, als ich in Kalifornien, in Amerika war. Einer meiner Freunde sprach mit mir über Medjugorje, zeigte mir einige Bücher, Bilder und einen Film; die ganze Familie war gefesselt von Medjugorje. Dann erhielt ich kürzlich einen Brief vom Kardinal von Kampala, der Medjugorje bereits besucht hat. Er bot mir im Oktober eine Pilgerreise nach Medjugorje an und versprach, daß für die Kosten jemand anderer aufkommen werde. Nun weiß ich auch wer das war: Joe Roy, der Pilot, der als erster die Nachrichten über Medjugorje nach Uganda brachte und schon vielen Bischöfen und noch mehr Priestern half, nach Medjugorje zu kommen. So antwortete ich sofort, daß ich gern gehen würde. Danach bereitete ich mich selbst auf die Fahrt nach hier vor. Ich las verschiedene Bücher, und sah einen weiteren Film über Medjugorje im Haus der Familie von Joe Roy in London. Bei meiner Ankunft in Medjugorje war ich sogleich sehr überrascht über die Gastfreundschaft der Leute, bei denen wir wohnten. Ich war froh, nicht in einem großen unpersönlichen Hotel zu sein. In Familien ist es eben anders. Es ist möglich, den Menschen zu begegnen, mit ihnen zu sprechen, zu beten und zu essen. Auf diesem Weg erfährt man den wahren Geist von Medjugorje. Obendrein hat mich sehr stark beeindruckt, daß alle Pilger, die ich hier antraf, von der Liebenswürdigkeit und der Großherzigkeit der Einwohner sehr angetan waren. Die Leute sind sehr achtsam und auch bereit, so zu bleiben. Jeder ist offen für das Große, das hier wahrhaft angeboten ist... Ich bemerkte ein großes Interesse für geistliche Angelegenheiten, eine tiefe Anteilnahme und Frömmigkeit während der hl. Messe.

Als wir uns auf den Weg zum Kreuzberg machten, begann es zu regnen und anschließend zu hageln. In einem Augenblick dachte ich, es sei besser umzukehren, weil es aussichtslos schien, weitergehen zu können. Jedoch war da etwas, das mich antrieb weiterzugehen. Ich glaubte, ich sei nicht in der Lage, den Gipfel zu erreichen. Ich fühlte eine gewisse Schwere, weil ich schon lange nicht mehr eine solche Strecke zu Fuß zurückgelegt hatte. Aber wir wollten nicht umkehren und doch war der Weg vor uns so beschwerlich. Dann betete ich um Kraft, damit ich nicht aufgeben würde. Ich muß zugeben, als wir, total durchnäßt, am Fuße des Kreuzes auf dem Kreuzberg ankamen, verließ mich plötzlich alle Schwere und Müdigkeit und ich fühlte mich so leicht wie ein Vogel. Diese Erfahrung war für mich sehr bedeutsam. Es ist wie häufig auch im Leben, wir meinen oft nicht weiter gehen zu können, weil es zu schwierig ist. Aber wenn wir dann dem Willen Gottes folgen, geht alles doch sehr gut.

Auch der Rosenkranz auf dem Podbrdo (Erscheinungsberg) hat mich sehr tief beeindruckt. Es ist so, als ob eine Fülle von Menschen mit uns gebetet und mich mit guten Gedanken inspiriert hätte. Die Menschen wurden geführt. Wenn der Priester betete, beteten auch die Leute. Es war wunderschön, nach dem wir die freudenreichen, schmerzhaften und glorreichen Geheimnisse gebetet hatten, knieten alle am Erscheinungsort nieder und beteten wiederum das Glaubensbekenntnis, 7 Vater unser, Gegrüßet seist du Maria und Ehre sei dem Vater. Ich fühlte mich mit der ganzen Kirche verbunden, die mit Maria betet und weiterlebt, wie Maria es getan hat.

Ich glaube, daß hier die Menschen eine wirkliche Antwort geben. In welche Richtung auch immer man sich wendet, man sieht einzelne Menschen und Gruppen, die beten, die hl.Schrift lesen und meditieren. Hier ist es selbstverständlich so viel zu beten, daß diejenigen, die nicht beten, einem als Fremde erscheinen. Wirklich, andernorts ist es genau umgekehrt. Ich möchte diese Gelegenheit nutzen, um den kroatischen Menschen hier ganz besonders zu danken, die mit ihrer Antwort, uns allen, die wir nach hier kommen, eine große Hilfe sind. Mit gewißem Stolz möchte ich sagen, daß ich immer für das kroatische Volk bete und ich habe meine Begleiter oft aufgefordert in demselben Anliegen zu beten und von jetzt an werde ich es noch mehr tun.

Zum Schluß möchte ich noch sagen, daß ich zuerst den Bischöfen erzählen werde, daß es in Medjugorje nichts gibt, was im Gegensatz zur Lehre unseres Herrn steht und zu dem, was ER von uns will. Ich werde ihnen sagen, daß sie keine Angst haben müssen, nach Medjugorje zu gehen. Was die Erscheinungen betrifft, so sind sie ein Geschenk Gottes. Ich war anwesend, als die Seherin Marija eine Erscheinung hatte. Wir beteten gemeinsam den Rosenkranz und plötzlich begann die Stille. Ich glaube daran, daß die Gottesmutter kam. Ich sah zwar nichts, aber ich fühlte ihre Gegenwart und durch sie die Gegenwart Gottes. Maria ist wie eine Mittlerin. Durch die Gottesmutter ruft uns Gott zu Sich Selbst. Das ist ihre Sendung, weil sie Jesus Christus geboren hat. Das, was ich gesehen habe, muß wahr sein. Es wäre sehr gut, wenn alle Bischöfe nach hier kämen, um selbst zu erfahren, was die Gottesmutter hier wirkt. Ebenso werde ich allen Bischöfen erzählen, daß ich hier erkannt habe, was wir zu tun haben, das allerwichtigste ist, daß wir beten. Aus ganzem Herzen habe ich darum gebetet, daß Gott mich und meine Priester dazu befähigt, Sein Wort allen Menschen zu verkünden.

Der Besuch eines Englischen Bischofs

Der englische Bischof, Mons. Augustine Harris, aus Liverpool verbrachte zwei Wochen in Medjugorje. Er war geistlicher Leiter von zwei verschiedenen Pilgergruppen. Unermüdlich assistierte er bei der Beichtabnahme und der Heiligen Messe.

Wir möchten hier seine Worte vor seiner Abreise aus Medjugorje wiedergeben: "Über mich selbst möchte ich folgendes sagen: Als ich 1917 geboren wurde, herrschte ein Krieg und als ich 1942 zum Priester geweiht wurde war wieder Krieg. Nun bin ich in Medjugorje und es wird viel über den Frieden nach diesem schrecklichen Krieg in ihrem Heimatland gesprochen. Es scheint mir aber, daß wir das Thema Frieden viel zu oberflächlich behandeln. Wenn wir den wahren Frieden wünschen, müssen wir tiefer gehen. Die Muttergottes möchte uns folgendes sagen: Wiederholt nicht denselben Fehler und sprecht über den Frieden, ohne tiefer in die Seele und das Herz einzudringen, wo der wahre Friede geschlossen wird. Hier lehrt uns die Muttergottes den wahren Frieden. Ich habe in verschiedenen Artikeln über Medjugorje gelesen und von Freunden darüber gehört. Wenn wir in Medjugorje sind dann beten wir viel aber wir müssen aufpassen, daß diese Gebete in unsere Herzen eindringen und uns verändern. Meine Freunde planten nach Medjugorje zu kommen und so bin ich dieses Mal mitgekommen. Ich kam als Privatperson. Freunde organisierten die Pilgerfahrt und fragten, ob ich die geistliche Leitung übernehmen würde. Ich stimmte zu. Für mich ist es ganz klar, daß wir stets über die Tiefe des Gebets sprechen müssen, meditieren und so leben wie wir sprechen. Jedoch, das wichtigste hier ist die Beichte. Die Menschen sind hier wirklich bereit, sich von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Sie sind zur Reue und Buße bereit und ich glaube, das ist das wichtige Erlebnis in Medjugorje: uns zu erneuern und umzukehren. Aber wir müssen uns immer gegenseitig daran erinnern, daß dies nur der Beginn und nicht das Ende eines Prozesses ist. Wir müssen von hier mit dem festen Entschluß nach Hause gehen, dort zu beten, einzeln, in den Familien und in Gebetsgruppen."

Als Antwort auf die Frage: "Stört sie die Tatsache, daß der hiesige Bischof die Marienerscheinungen nicht anerkennt?", sagte Mons. Harris, "Ich möchte den hiesigen Bischof nicht beurteilen. Aber ich möchte folgendes dazu sagen: wenn jemand hierher kommt um zu beten, zu beichten, sein Leben zu ändern, dann kann man nicht "nein" sagen. So viele Menschen sind verwirrt, so viele leben in Angst, sie wissen nicht, was sie tun sollen. Ich würde sagen, es ist gut nach Medjugorje zu kommen. Hier kann man sein Gewissen reinigen und die Verwirrung überwinden. Ich habe das bei so vielen Menschen hier gesehen. Was die Erscheinungen betrifft, vielleicht gibt es sie, vielleicht auch nicht. Für mich persönlich gibt es keinen Grund, nicht daran zu glauben. Ich habe eine Seherin kennengelernt und glaube, daß sie ein guter Mensch ist. Ich kann nicht glauben, daß sie so viele Jahre gelogen hat. Wenn mich jemand fragt, ob er nach Medjugorje gehen kann, werde ich sagen: Wenn sie ihr Gewissen erleichtern wollen und wenn sie unsicher sind, dann gehen sie.

Anläßlich des Festes Kreuzerhöhung sah ich mehr als 50 Franziskanerpatres beim Beichthören. Das war wirklich wunderbar. Unmittelbar nach der Hl. Messe, die ich in der Kirche von Medjugorje zelebriert hatte, kam ein Pilger auf mich zu und wollte beichten. Sollte ich da "nein" sagen?

Diene den Menschen, lehre sie zu beten, sei bereit die hl. Beichte abzunehmen, und alles andere wird sich fügen!"

Der Militärbischof aus Wien in Medjugorje

Während seines kürzlichen Besuches bei den österreichischen Soldaten in Bosnien-Herzegowina, kam der Militärbischof, Chris Werner, aus Wien nach Medjugorje. Nach seiner Rückkehr berichtete Mons. Werner einem österreichischen Journalisten über seine Eindrücke in Medjugorje:

"Es war ein außergewöhnlich friedvoller Tag als ich Medjugorje besuchte. Diesem Umstand ist es zu verdanken, daß die Treffen mit den kleinen Gruppen intensiver waren. Es war interessant, daß die Soldaten, die mich begleiteten (es waren ungefähr 50) keine Ansichtskarten, sondern Rosenkränze kauften. In Medjugorje habe ich die Stille gespürt. Wir saßen in der Nähe der Kirche, die auf den großen Platz hinabblickt, und verblieben einfach in der Stille und im Frieden. Obwohl wir nur wenige Stunden bleiben konnten, spürten wir, daß dieser Ort etwas ganz Besonderes ausstrahlte. Für mich, aber auch für die Soldaten, war der Eindruck außerordentlich. Nach dem Gebet gingen wir in ein kleines Restaurant, wo wir ungewöhnlich offenherzigen Menschen begegneten. Sie sprachen verschiedene Sprachen und waren uns sofort behilflich. Ich erzählte meinen Soldaten von den vielen Bekehrungen, die hier stattfanden. Man kann über die Echtheit der Erscheinungen verschiedener Meinung sein, aber allein die Tatsache, daß Tausende zur Beichte kommen und dann die Berge hinaufsteigen, um zu beten, ist schon sehr bemerkenswert. Und dann ist es ferner sehr bedeutsam, daß so viele der Pilger Jugendliche sind. Immer wieder sah ich die Franziskaner mit Gruppen Jugendlicher vorbeigehen. Was wir sahen, läßt uns ahnen, was sich hier an großen Festtagen abspielt. Dies ist sicherlich ein Ort der Gnade und des Lebens ..."

"Oase des Friedens", Wien, Juli 1996.

Besuchs eines Bischofs aus Uruguay, Juli 1996

Anfang Juli besuchte Msgr. Raul Scarone, ein regierender Bischof aus Uruguay Medjugorje. Während seines 2-tägigen Aufenthaltes in Medjugorje nahm er an mehreren hl. Messen verschiedener Sprachgruppen, sowie an der abendlichen kroatischen Eucharistiefeier teil, und gab den Anwesenden seinen Segen. Er sagte folgendes:

"Dies ist mein erster Besuch hier in Medjugorje. Es ist eine Gnade für mich, zwei Tage hier sein zu dürfen. Durch eine Fügung kam ich hierher. Ich bin sehr zufrieden, ahnte aber nicht, um welche großen Dimensionen es sich hier handelt. Die Erscheingungen in Medjugorje sind auf der ganzen Welt bekannt. Volksnahe Gebete müssen geläutert werden. Es ist wirklich eine Frage religiöser Motivierung. Das bewahrheitet sich für jeden von uns. Damit wir standhaft auf unserem Weg zur Heiligkeit bleiben, müssen wir unsere Motivierung läutern. Wenn ich an mich selbst denke, so frage ich mich stets vor jeder persönlichen Beichte folgendes:"Bin ich ein Bischof um der Kirche zu dienen oder nur um selbst Autorität ausüben zu können?"

Sie, in dieser Pfarrei, haben ein großes Geschenk, das "Maria" heißt. Sie kann uns bei der Evangelisierung helfen, weil Sie uns immer zu Jesus führt. Sie öffnet die Türen der Herzen und die Türen der Häuser. Ich habe das selbst bei meinem Volk gesehen, das so säkularisiert ist und so viele Sekten hat. Wo Maria ist, ist das Herz offen. Deshalb müssen wir mit Hilfe der Muttergottes evangelisieren."

 

Source: © Information Centre "Mir" Medjugorje ( www.medjugorje.hr ^ )

 


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