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Anbetungsstunden in der Vojvodina (Serbien) wie in Medjugorje

Date: 10. Oktober 2006
Category: Spirituell Leben

In der von Ungarn bewohnten Landgemeinde Male Pijace in der Vojvodina, Pfarre zum hl. Paulus, leben etwa 2000 Einwohner. Jeden Donnerstag findet dort am Abend eine Anbetung vor dem Allerheiligsten statt. Die Gebete und Meditationen werden nach dem Vorbild in Medjugorje gehaten. Diesen Umstand verdankt man „Radio Maria“ aus Novi Sad, das sich dem Programm Radio „Mir“ verpflichtend anschließt. Wenn in Medjugorje keine Übersetzung in Ungarisch möglich ist, wird aus dem Studio in Novi Sad übersetzt.

Der Pfarrer Joszef Szell war anfangs Oktober 2006 mit seinen Pfarrangehörigen auf Pilgerreise in Medjugorje und erzählte uns, wie man in seiner Pfarre für den Frieden betet.

„In den 90er Jahren, als im ehemaligen Jugoslawien der Krieg begann, hat unsere Diözese beschlossen, jeden Donnerstag vor dem Gottesdienst für den Frieden zu beten. Damals habe ich mich entschlossen, jeden Donnerstag eine Stunde vor der hl. Messe mit meinen Gläubigen Anbetung zu halten. Als am 25.03. 1999 in der Nacht die Nato Serbien zu bombardieren begann, hat unser hl. Vater Johannes Paul II. die Welt zum Gebet für und und für den Frieden bei uns aufgerufen. Damals haben wir erkannt, wenn also alle Christen zum Gebet aufgerufen sind, dann müssen wir selbst noch mehr beten. Da habe ich meinen „Pfarrkindern“mitgeteilt, dass wir jeden Tag vor der hl. Messe eine Stunde Anbetung halten werden. Das haben sie angenommen. Das dauerte so bis zum Ende der Bombardierung etwa Mitte Juli. Anfangs waren unser etwa 10 bis 2o Gläubige. Da die Schulen zu jener Zeit geschlossen waren, hatten die Kinder keinen Unterricht, sie sind aber zum Religionsunterricht gekommen. Mit der Zeit kamen sie, wie von selbst, in kleinen Gruppen zu unserer großen Freude zur Anbetung gekommen. Die Anwesenheit der Kinder hat uns noch mehr Kraft zur Ausdauer gegeben.

Als die Bombardierungen aufgehört hatten, beschlossen wir, unser Gebet fortzusetzen und donnerstags vor der hl. Messe den Rosenkranz zu beten. Im Jubiläumsjahr 2000 begannen wir jeden Donnerstag vor der hl. Messe mit einer Stunde Anbetung. Im Jahre 2003 hat uns der hl. Vater Johannes Paul II. erneut aufgerufen, für den Frieden im Nahen Osten zu beten. Seit dieser Zeit haben wir neuerdings jeden Donnerstag gemeinsame Anbetung. Als man im vergangen Jahr das Jahr der Eucharistie feierte, haben wir das ganze Jahr jeden Donnerstag gemeinsame Anbetung gehalten.

Im August 2006 haben wir, da wir nahe bei Subotica wohnen, gehört, dass wir über die Wellenlänge des Senders „Radio Maria“ (FM 94,2 MHZ) jeden Donnerstag die Anbetung aus der Kirche des hl. Jakobus in Medjugorje mithören können. Da haben die Religionslehrerin und ich beschlossen, zusätzlich zu unserer Anbetung vor der hl. Messe, am Abend von 17.30 h bis 18.30 h, Jesus im Allerheiligsten Sakrament des Altares auch diese Stunde zu widmen, gemeinsam mit den Pilgern und Gläubigen in Medjugorje. Nach einiger Zeit haben wir alle Gläubigen auf die Möglichkeit dieser Anbetungsstunde von 20 – 21 h (bzw. 19 – 20 Uhr in der Winterzeit) aufmerksam gemacht. Seit dieser Zeit machen wir das jeden Donnerstag zur größeren Ehre Gottes und zur Verehrung der Mutter Gottes und zur Rettung der Seelen, damit der Friede in allen Menschenherzen zu herrschen beginnt. Wenn es in Medjugorje keine ungarischen Übersetzung gibt, wird über Radio Maria, das die Anbetung übeträgt, übersetzt. Terezija übersetzt es uns mit viel Liebe.

Außer am Donnerstag haben wir noch jeden ersten Samstag im Monat Anbetung zur Vergebung der Sünden in der Welt. 1992 war ich in Fatima und seither haben wir jedes Jahr in den Monaten Mai, Juni, Juli, August, September und Oktober jeden 13. des Monats auch eine Stunde der Anbetung. Nach der hl. Messe halten wir dann eine Prozession mit der Statue der Gottesmutter von Fatima.“

Approximately 2,000 people inhabit the Hungarian speaking rural parish of Sts. Peter and Paul, in the town Male Pijace in Voivodina (Serbia). They have Adoration of the Blessed Sacrament in their church every Thursday. They listen to the meditations from the church in Medjugorje thanks to “Radio Maria” from Novi Sad, which, in turn, relays the broadcasts from Radio “Mir” Medjugorje. Whenever translation into the Hungarian language is not possible in Medjugorje itself, the translation is done in the studio in Novi Sad.

 

Source: © Information Centre "Mir" Medjugorje ( www.medjugorje.hr ^ )

 


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