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Vicka Ivankovic - folgen den Willen Gottes

Date: 24. Februar 2007 , Originally published Februar, 2004
Author: Sr. Emmanuel
Category: Visionaries , Vicka Ivankovic-Mijatovic , Interviews

Das Dorf ist in diesen Wintermonaten ruhig. Vielen Eigentümern von Pensionen und vielen Sehern erlaubt die Spärlichkeit der Pilger, dass sie mehr Zeit rund um dem heimischen Herd verbringen. Im vergangenen Monat hat eine Chinesin einige Tage in meiner Gemeinschaft in Medjugorje verbracht. Sie sagte uns, dass es für die Seher leicht sein muss, den Willen Gottes zu erkennen. „Da ihr die Muttergottes jeden Tag seht, sagte sie, wisst ihr, wie ihr dem richtigen Weg folgen könnt. Aber für uns, wie können wir den Willen Gottes in unseren Leben erkennen, und wie können wir sicher sein, uns nicht zu irren?“ Ich habe es gewagt, Vicka zu bitten, ein wenig ihrer „Winterzeit“ mit uns zu verbringen und einige ihrer Erkenntnisse mit uns zu teilen... Sie hat meine Freundin sehr lieb empfangen. Vicka strahlt eine so himmlische Freude und Liebe aus, dass man meinen könnte, sie hat ein magisches Rezept für den Frieden! Sicherlich, sie hat die gerade Linie zum Glück gezeichnet, aber das hat nichts Magisches an sich!

Vicka hat sich direkt an meine Freundin gewandt, ohne dass ihr eine Frage gestellt wurde. „Die Leute, die glauben, schlau und intelligent zu sein, sagte sie, tun die Dinge aufgrund ihres eigenen Planes und sie kümmern sich nicht um den Plan Gottes. Sie scheitern wegen des Stolzes und müssen vielen Schwierigkeiten bei der Verwirklichung ihrer Pläne und ihrer Gottsuche trotzen.“

-Was mich betrifft, sagte unsere Freundin, so verfolge ich meine eigenen Pläne, aus Stolz, ja, aber auch, weil ich wissen möchte, was Schritt für Schritt geschehen wird. Vicka: Weißt du, viele Menschen sagen, dass sie den Willen Gottes erfüllen wollen, aber in

Wirklichkeit, wenn sie einen Weg wählen sollen, wählen sie das, was sie vorziehen und was ihnen am meisten Freude macht. Es ist jedoch nicht möglich, manchmal den Willen Gottes zu tun und die restliche Zeit seinen eigenen Gefühlen zu folgen! Viele sagen: ‚Herr, zeige mir den Weg’, aber im Grunde ihres Herzens haben sie nicht den festen Entschluss gefasst, Gott an die erste Stelle zu setzen. Sie hören nicht auf, ihn zu nehmen und zu lassen, und sie kennen daher keinen Frieden. Nach einiger Zeit kommen sie in eine Sackgasse und leiden viel. Dann schreien sie zu Gott: ‚Herr, warum hast du zugelassen, das mir das passiert?!’ Leider haben sich diese Leute ihr eigenes Problem geschaffen! Aber Gott ist barmherzig. Wenn du ihm folgst, richtet er alles für dich. Wenn du mit dem festen Willen startest, die Pläne Gottes für dein Leben zu verwirklichen, sieht Gott deinen guten Willen und gibt dir alles! Gott ist immer bereit zu geben! Und wenn du dich im Weg geirrt hast, ist er immer bereit, dich in seine Arme zu nehmen und dich zu trösten! Aber nach all dieser Zeit, die du damit verbrachst hast, in die falsche Richtung zu gehen und dann zum Ausgangspunkt zurückzukehren, siehst du, wie viel Zeit du verloren hast? Du hast keine Zeit zu verlieren! Alles, was zu tun ist, ist, ihn um das zu bitten, was du brauchst und dich dann zu öffnen, um die Gnaden Gottes zu empfangen. Doch die Menschen bitten Gott nicht darum. Im Herzen jedes Menschen ist Gott. Alle wissen auf eine gewisse Weise, dass Gott existiert, aber einige vermeiden es, daran zu denken und lehnen es ab, das anzuerkennen.

- Ist es nicht richtig, unseren Gefühlen zu folgen? Kommen nicht auch unsere Gefühle von Gott?

Vicka: Man muss zuerst den Willen Gottes anschauen, um den Herzensfrieden und die innere Sicherheit zu empfinden. Wenn in deinem Herzen Angst ist, kannst du dich nicht gut fühlen. Wenn du nicht mit dir selbst in Einklang bist, kannst du dich nicht auf deine Gefühle verlassen. Trachte zuerst mit dir selbst glücklich zu sein und dich zu lieben. Wenn etwas von Gott kommt, empfindest du eine große Freude, einen großen Frieden und eine große Harmonie. Wenn du Angst, Verwirrung oder Furcht empfindest, kommt das vom Feind. Wenn es der Wille Gottes ist, wird es Probleme geben, ja, aber Er wird dir den Weg ebnen. Wenn du den Willen Gottes tust, gibt Er dir alles, was du brauchst, und die Probleme und Schwierigkeiten werden schließlich verschwinden.

Das scheint für dich so einfach zu sein!

Vicka: Man muss es Schritt für Schritt tun und keine hochfliegenden Pläne haben. Und das wird nicht an einem Tag geschehen! Im allgemeinen ist der Anfang das Schwierigste. Man muss langsam beginnen, um den Willen Gottes zu verstehen und auf ihn zu hören. Lerne Tag für Tag, auf den Willen Gottes zu hören. Du wirst entdeckten, dass die Gnaden Gottes für dich arbeiten. Du wirst die Gnaden Gottes bekommen, wenn du Seinem Willen folgst. Manchmal will Gott uns prüfen, um zu sehen, ob wir wirklich Seinem Willen folgen wollen. Gott will, dass du eine Wahl triffst. Manchmal schlägst du dich herum mit dem, was dich anzieht und anderen Alternativen. Gott hat jedem von uns ein großes Geschenk gemacht: den freien Willen, die Freiheit; er möchte, dass du dich entscheidest und dass du dich deiner Freiheit bedienst. Gott will dich zu nichts zwingen. Manchmal versagen wir und treffen eine schlechte Entscheidung. Gott ist barmherzig und Er weiß. Von dem Augenblick an, wo wir guten Willen zeigen, Ihm zu folgen, wird Gott uns helfen.

- Wie können wir mit diesen Gefühlen fertig werden, die uns in Unruhe versetzen?

Vicka: Habe vor nichts Angst, verzichte einfach auf sie und gib sie Gott; du kannst nicht beten, wenn du diese Unruhe in dich eindringen lässt. Du weißt, Satan versucht immer, Verwirrung in den Herzen zu säen, deshalb sei dir seiner Anwesenheit und seines Handelns bewusst und lass ihn nicht auf dein Herz einwirken! Er möchte Unruhe und Angst hineinbringen und dich auf viele Weisen verwirren. Aber all das, gib es einfach Gott und nimm seinen Frieden an! Die Menschen begreifen nicht, wieviel er uns geben will und wie sehr er uns liebt! Du hast keinen Grund, Angst zu haben!


Drei Tage später besucht eine amerikanische Freundin Vicka. An diesem Tag sind ihre Missionsreisen das Thema.

- Wie entscheidest du, wohin du auf Mission gehst, ist das aufgrund der Einladungen?

Vicka: Aber du weißt es, die Leute verlangen immer, dass man kommt, die Anfragen kommen Tag und Nacht! Nein, weißt du, wichtig ist, sein eigenes Herz anzuschauen: „Wofür braucht mich die Gospa?’ Ich bekomme viele Einladungen von Ländern, die es materiell leicht haben und ich könnte meine ganze Zeit in Amerika, in Italien, usw. verbringen... Nein, ich muss auch auf die hören, die nichts haben, die Länder, die große Schwierigkeiten haben und mir sagen, ‚nun, ich werde antworten, wenn mir die Gospa ein Zeichen in mein Herz legt’. Ich warte im Frieden, und das ist sicher, sie zeigt mir den richtigen Weg, den richtigen Ort, wie sie will und wann sie will. Wenn dieses Zeichen kommt, weißt du es, fühlst du es, es ist klar. Und sogar wenn meine Freunde mich drängen, mich eher zu ihnen zu begeben, darf ich das nicht berücksichtigen, die Freundschaft hat damit nichts zu tun, das ist etwas anderes. Du wirst keine Entscheidung über eine Reise treffen, um deinen Freunden Freude zu machen, du musst dem folgen, was dein Herz dir im Gebet sagt und dich daran halten. Du musst stark sein. Wichtig ist, entschlossen zu handeln, im Frieden, und wie Gott es dir in deinem Herzen zeigt.“

Diese Worte Vickas können vielen Menschen helfen, die den aufrichtigen Wunsch haben, Werkzeuge für die Pläne der Gospa zu sein. Wenn nämlich Verwirrungen auftauchen, wenn bei der gemeinsamen Arbeit für eine Mission, Einkehrtage oder eine andere Aktivität Druck spürbar wird, welche Gnade, dasselbe Ziel miteinander zu teilen und gemeinsam zu entscheiden: „Wir werden unsere Herzen öffnen, um das aufzunehmen, was Gott für uns vorrätig hat! Wie werden wir uns in den Dienst Jesu und Mariens stellen und ihren Plan für uns finden, ohne unsere eigenen Pläne vorzubringen?“

Wenn Gott in unserer Suche wirklich an erster Stelle steht, ist unsere einzige Sorge, Ihm zu gefallen. Das ist klar, wir können alle feststellen, dass Gott die Bemühungen jener segnet, die keinen Kompromiss machen zwischen Seinem Werk und anderen Prioritäten.

 

Source: Children of Medjugorje ( www.childrenofmedjugorje.com ^ )

 


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