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Gedanken zu den Botschaft, 25. Mai 2006


 

Botschaft, 25. Mai 2006
Liebe Kinder! Auch heute rufe ich euch auf, die Botschaften, die ich euch gebe, in die Praxis umzusetzen und zu leben. Meine lieben Kinder, entscheidet euch für die Heiligkeit und denkt an das Paradies. Nur so werdet ihr Frieden in eurem Herzen haben, den niemand zerstören kann. Der Friede ist ein Geschenk, das Gott euch im Gebet gibt. Meine lieben Kinder, sucht und arbeitet mit allen Kräften, dass der Friede in euren Herzen und in der Welt siegt. Danke, dass ihr meinem Ruf gefolgt seid!

In vielen Botschaften hat uns die Selige Jungfrau Maria daran erinnert, wie wichtig ihre Worte sind, die sie uns in all den Jahren ihrer Erscheinungen gibt. Sie sagte uns: „Liebe Kinder! Ihr seid euch nicht jeder Botschaft bewusst, die ich euch gebe (15. 11 1984). „Lebt, hört und nehmt meine Botschaften an“ (21. 3. 1985). „Lebt in Demut alle Botschaften, die ich euch gebe“ (20. 9. 1985). „Erneuert meine Botschaften“ (26. 9. 1985). „Wenn ihr meine Botschaften lebt, schafft ihr einen Samen der Heiligkeit“ (10. 10. 1985.) „Meinen Ruf meine Botschaften zu leben, den ich euch jeden Tag gebe, ist vor allem deshalb, liebe Kinder, weil ich euch näher zum Herzen Jesu führen möchte“ (25. 10. 1988). „Lest jeden Tag meine Botschaften und setzt sie ins Leben um“ (25. 12. 1989). „Lebt meine Botschaften und lebt jedes Wort, das ich euch gebe“ (25. 6. 2002).

Die Worte Mariens sind nichts anderes als das Evangelium in einfachen Worten und durch ein Mutterherz ausgedrückt. Diese Worte sind für alle verständlich. Sicher ist, dass es Maria ernst meint und dass sie mit unseren Leben nicht spielen möchte.

Heiligkeit ist das, was Maria möchte, das wir erreichen und täglich leben. Maria möchte das Beste für ihre Kinder. In der Botschaft vom 25. 5. 1987 sagt sie: „Ich möchte, dass jeder von euch glücklich ist hier auf Erden und jeder von euch mit mir im Himmel sein wird.“ Sicher ist, dass sie nicht gekommen ist um uns etwas oder gar die Freude am Leben wegzunehmen. Sie weiss gut, dass wir mit Gott schon hier auf Erden glücklich sein können. Sie ist voll der Gnade, weil sie erfüllt ist von Gott - ihn schenkt sie uns und zu ihm führt sie uns.

Her Heilige Paulus sagt uns: „Unsere Heimat aber ist im Himmel. Von dorther erwarten wir auch Jesus Christus, den Herrn, als Retter...“ (Phil 3, 20). Die himmlische Mutter möchte in dieser Botschaft unsere Herzen und Gedanken zum Himmel ausrichten. In den Himmel können wir heute, hier auf Erden eintreten, hier entschieden wir uns auf welche Seite wir gehen. Hier entscheiden wir uns, ob wir auf Gott vertrauen und all unsere Sorgen ihm überlassen oder ob wir uns selber sorgen.

Unsere Erfahrung zeigt uns, dass vieles dem Menschen den Frieden wegnehmen kann. Viele sind ein Beispiel für Unfriede. Sorgen, Eile, Unruhe und Ablehnung sich selber und dem Leben gegenüber sind einige der Ursachen von Unfrieden. Maria kennt unsere Ängste, unsere Unruhe und Sorgen. Deshalb wendet sie sich als Mutter in dieser Botschaft an uns.

„Befiel dem Herrn deinen Weg und vertrau ihm; er wird es fügen“ (Ps 37, 5).

Das ist der Weg des Friedens den uns Jesus schenkt. Er sagt uns: „Warum sorgt ihr euch, schaut die Vögel und die Lilien auf dem Feld an. Euer Vater weiss, was ihr braucht“ (vgl. Mt 6). Bestimmt sollen wir tun, was in unserer Macht liegt. Dann aber sollen wir uns voll Vertrauen Gott überlassen. Maria und die ganz Tradition der Christenheit spricht von den Hilfsmitteln des Friedens. Dies sind Gebet und Fasten. Sie sind nicht dazu da, damit wir gut vor den andern Leuten dastehen. Das Ziel des Gebets und des Fastens ist jenen Ort in uns finden, wo der Mensch allein mit Gott sein kann. In uns gibt es einen Ort der Stille wo Gott herrscht. Das ist das Reich Gottes in uns. An jenem Ort hört das Sorgen auf. Wenn ich zum Frieden, zu Gott im eigenen Herzen komme, dann muss ich mich nicht sorgen ob ich die Erwartungen der Menschen erfülle. Die Menschen haben mit ihren Erwartungen und mit ihrem Richten keinen Zugang zu jenem Ort, wo Gott in uns wohnt. Gott ist wirklich eine Befreiung des Sorgens für den Menschen. Mögen uns die Botschaften Mariens zu einer Erfahrung des Friedens werden und uns zur Begegnung mit Gott führen.

Fra Ljubo Kurtovic
Medjugorje 26.5.2006


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